Das Bundeskartellamt kritisiert die Entprivatisierung auf kommunaler Ebene. Kartellamts-Chef Mundt sieht zu große „eigene finanzielle Interessen“ der Kommunen. Energie und Müllentsorgung sollen in privater Hand bleiben.
Er sieht insbesondere die Interessen der Verbraucherinnen und Verbraucher gefährdet.
Ein Beispiel, wo es zu Wettbewerbsproblemen durch Dienstleistungen in kommunaler Hand könne, seien die Stromnetze, sagte Mundt. Bei Netzen in kommunaler Hand bestehe "ein sehr hohes Missbrauchspotenzial". Das Kartellamt habe eine Reihe von Verfahren gegen kommunale Netzbetreiber geführt, bei denen private Energieanbieter höhere Durchleitungsgebühren für ihren Strom hätten zahlen müssen als Stadtwerke.
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